Band

Über das Zusammenkommen dieser fünf höchst unterschiedlichen Charaktere werden viele Legenden erzählt: Ein gemeinsamer Gefängnisaufenthalt, eine Saloonprügelei oder eine Castingshow wären wirklich möglich... Doch sie halten sich bedeckt, wenn es um ihren gemeinsamen Hintergrund geht. Bekannt ist einzig ihr Heimatort: Blasterfield, Texas/Tennessee.

James W. King aka Country King

Er ist die lebende Legende. Er ist prägend für eine ganze Musikrichtung. Er ist der King of Country. Willie Nelson sagte einst über ihn „He plays in one league with god, but god can‘t catch his hits!“. Seinen richtigen Namen weiß man nicht, seine genaue Herkunft ist unbekannt. Es ist nur überliefert, dass er schon seit immer auf der Bühne steht. Er trägt stets einen Penny in seinem linken Schuh und trinkt vor jedem Auftritt einen Schluck Whiskey. Er spielte bereits dreimal vor dem Papst und ist der bis dato einzige westliche Musiker der in Nordkorea auftreten durfte. Trotzdem ist er immer ein Mann zum Anfassen geblieben und wird des Öfteren beim Rodeo in Mitten der Zuschauer gesehen. Er ist abergläubisch, spielt seit eh und je auf seiner selbstgebauten Gitarre und betritt die Bühne immer mit dem rechten Fuß zuerst. Er ist, und er bleibt, für alle Zeiten - der Country King! 

Andrew Lawrence Buckhead Murphy Robertson

Andrew Laurence Buckhead Murphy Robertson ist reich - stinkreich. Der dritte Sohn eines einfachen Landarbeiters und einer Eiersammlerin lernte früh, dass Geld alles ist. Schon in der Schule hatte er soviel Geschäftssinn, dass er seine Lehrer dafür bezahlen konnte seine Hausaufgaben zu machen. Mit sechzehn stieß sein Freund Jim Davis bei der Gartenarbeit auf eine gigantische Ölquelle. Robertson erzählte ihm, dass man die Echtheit des Öls nur prüfen könne indem man es auf seinen nussigen Geschmack hin überprüft. Der ungebildete Davis verstarb zwei Tage später an einer Magenvergiftung im Krankenhaus. Von da an war Robertson nicht mehr zu stoppen. Er baute sich ein Imperium auf, das von Texas aus die ganze Welt umklammerte. Mit seinen drei Frauen lebt er mitlerweile zurückgezogen auf seiner Ranch in der Nähe von San Antonio. Musik macht der Großgrundbesitzer nur, weil man alles andere kaufen kann.

Sheriff Prendergast

Mit Sheriff Prendergast ist nicht gut Kirschen essen. Man erzählt sich er habe in seinem Leben bereits mehr Verbrecher zur Strecke gebracht als er Haare auf dem Kopf hat. Dabei lautet sein Wahlspruch „lieber Tod als lebendig“. Als er bei einem Banküberfall, bei dem er zufällig anwesend ist, drei Räuber ins Koma prügelt, erkennt das Gesetz seine Entschlossenheit. Marshall James Strickland ernennt den damals elfjährigen Prendergast zum jüngsten Sheriff der Geschichte der USA. In seiner Heimatstadt Sheridan im Bundesstaat Wyoming ist Prendergast seitdem das Gesetz. Im Laufe der Zeit hat der Sheriff verlernt zu lachen oder sonst irgendeine menschliche Mine zu zeigen. Nur gelegentlich wird er beim Schmunzeln erwischt, wenn mal wieder ein Verbrecher am Strick baumelt. Nebenbei hält Sheriff Prendergast unzählige Rekorde bei Hot Chili Wettbewerben und ist ein begnadeter Linedancer.

The Voodoo Man

Als der Voodoo Man noch ein kleiner Voodoo Boy war, ist er einmal in einen großen Bottich voll mit einem sehr wirkungsvollem Elexir gefallen. Seitdem kann er eine große Anzahl an Instrumenten spielen und zwar gleichzeitig! Er wuchs in der Gemeinde seines Vaters, eines protestantischen Priesters, auf und begleitete dort die Knabengesänge und Opfermessen mit der Orgel oder Mundharmonika. Wie alle Jugendlichen rebellierter auch er irgendwann gegen die Zwänge seines Vaters, sagte sich der irdischen Religionen los und beschäftigte sich seither mit den dunklen Mächten dieser Welt. Er wurde zum Voodoo Priester. Was ihm allerdings aus seiner Kindheit geblieben ist, ist die Liebe zur Musik. Und diese celebriert er in jeder freien Minute seines Voodoo Priester Daseins.

Jacob R. Daniels

Nach der letzten Schlägerei wischte Jacob R. Daniels das viele Blut und Bier vom Mahagoni-Dielenboden seines Saloons. Er fegte das zerbrochene Glas zusammen und band die Opfer an ihre draußen stehenden Pferde fest. Ein Klaps auf die Pferdehintern tat sein Übriges. Als er alle Stühle und Tische wieder aufgerichtet hatte und sein Saloon nun im alten Glanz erschien, steckte er sich erschöpft aber zufrieden eine Zigarre an. Jacky, wie ihn seine Freunde nennen, bringt so schnell nichts aus der Ruhe. In den frühen Morgenstunden, wenn der letzte Gast gegangen oder betrunken vom Stuhl gefallen ist, nimmt Jacky hin und wieder seinen Bass zur Hand und spielt so lange, bis die ersten Sonnenstrahlen durch die Fensterläden in den Saloon scheinen. Der Sheriff hat ihn schon das ein oder andere Mal bei seiner morgendlichen Kontrollrunde durch die Stadt spielen hören und daraufhin beschlossen, ihn für die Band zu engagieren.